Der Shutdown und die sonstigen Abwehrmaßnahmen gegen das Corona-Virus COVID19 haben Handel, Wirtschaft und Bevölkerung hart getroffen.  Geschäfte schließen, viele wohl für immer, Marken können keinen Umsatz generieren, Menschen darben im Homeoffice.

- HAMMER -

Den meisten Menschen dürfte  bewusst sein, dass beim  Lesen des Wortes "Hammer " unweigerlich Assoziationen, wie „Werkzeug“, „hämmern“, „den Nagel auf den Kopf treffen“, „blauer Daumennagel“, etc. hervor gerufen werden, die bewusst benennbar sind. Den wenigsten dürfte hingegen bewusst sein, dass das Gehirn unmittelbar einen Bewegungsablauf plant, sobald wir das Wort „Hammer“ lesen - um dieses Instrument, den „Hammer“, zu handhaben. Man spricht von „Kognitiver Simulation“.

Kann man die Leerstände in den Innenstädten abbauen oder reduzieren? Kommunen setzen dazu meistens städtebauliche Planungsagenturen ein, die ein hohes Fachwissen auf diesem Gebiet mitbringen. Ganz selten findet dagegen Fachkompetenz aus den Bereichen (emotionale) Käuferansprache, POS-Marketing, Trademarketing, Verkaufsförderung Beachtung, obwohl in erster Linie der Shopper, der Käufer (zurück)gewonnen werden muss. Und der funktioniert nach seinen ganz eigenen Regeln.

Südseeinsel, Palmenstrand, Sonne, Meer... Abendstimmung, Romantik, Sinnlichkeit... Marken versprechen ihren Käufern schillernde „emotionale“ Welten – in den Medien. Versprechen, die sie dort, wo letztendlich zwei Drittel aller Kaufentscheidungen fallen, nicht (mehr) einhalten – am POS. Da kommt er also nun - der emotional aufgeladene Konsument - in den Laden, träumt von der Karibik, und findet den Dschungel...

referenzen

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